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Muskelschmerzen

Muskelschmerzen hat wohl jeder Mensch schon erlebt. Ob der plötzliche, fast unerträgliche Schmerz eines nächtlichen Muskelkrampfes, Muskelkater und chronische Dauerschmerzen in den Muskeln - jeder Betroffene wünscht sich ein schnelles Nachlassen des Schmerzes. Letztendlich sind die jeweiligen Ursachen und Auslöser entscheidend, welche Therapie gewählt wird. Bei leichten und unkomplizierten Formen von Muskelschmerz reicht meist eine frühzeitig angewendete geeignete Salbe zur Behandlung aus.

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Ursachen, Auslöser und Symptome von Muskelschmerzen

Beim nächtlichen, fast unerträglichen Schmerz eines Wadenkrampfes ist oft ein Magnesiummangel die Ursache. Nach einer Gegenbewegung ist der Schmerz fast verschwunden. Andere Formen von Muskelschmerzen (Myalgien) sind meist nicht so heftig, können dafür aber Tage, Monate und mitunter Jahre andauern. Ein Muskelkater kann Auslöser sein, ebenso wie Verletzungen und Verspannungen bis hin zu Infektionen und chronischen neuro-muskulären Erkrankungen. Am häufigsten tritt der Muskelschmerz im Bereich der Schultern, des Nackens und im Rücken (meist Lendenwirbelsäule) auf. Oftmals sind Muskelverspannungen die Auslöser. Unzureichende Bewegung, falsche Körperhaltung oder einseitige Belastungen können schnell zu schmerzhaften Muskelverspannungen führen. Einige Medikamente können ebenfalls als Nebenwirkungen das Auftreten von Muskelschmerzen mit sich bringen.

Salben gegen Muskelschmerzen

Schmerzen sind generell zunächst einmal ein Warnsignal des Körpers, das auf Verletzungen, Überbelastungen oder andere Störungen hindeutet. Wird die Ursache behoben, verschwindet der Schmerz meist schnell. Wird er chronisch, so kann eine Schmerzerkrankung oder ein Schmerzgedächtnis entstehen. Das bedeutet, dass selbst bei kleinen Ursachen ein starker Schmerz empfunden werden kann. Gegen harmlose Muskelschmerzen, deren Auslöser bekannt sind, kann der Betroffene geeignete geeignete Salben zur Behandlung verwenden.

Salben mit Prostaglandin-hemmenden Wirkstoffen

Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac, Acetylsalicylsäure (ASS) und Naproxen blockieren die Prostaglandine. Diese körpereigenen Stoffe befinden sich in großen Mengen im entzündeten und gezerrten Gewebe. Sie reizen die Nerven, die daraufhin Schmerzsignale zum Gehirn senden. Die Prostaglandinhemmer in der Salbe bewirken, dass weniger Schmerzsignale an das Gehirn gesendet werden, und der Schmerz lässt nach. In Salben gegen Muskelschmerz sind meist die Prostaglandin-hemmenden Wirkstoffe Ibuprofen, Acetylsalicylsäure und Diclofenac enthalten. Bei leichten und mittelstarken Muskelschmerzen eignet sich eine Ibuprofen-haltige Salbe. Ist der Schmerz akut, können Salben mit Acetylsalicylsäure verwendet werden. Diclofenac lindert den Schmerz ebenfalls innnerhalb kurzer Zeit. Mehrmals täglich werden die Salben im Bereich der schmerzenden Muskeln eingerieben. Chronisch Kranke, schwangere und stillende Frauen sowie Kinder sollten vor Anwendung der jeweiligen Salbe ihren Arzt um Rat fragen.

Wärmende und durchblutungsfördernde Salben

Haben die Muskelschmerzen ihre Ursache in einer verspannten und schlecht durchbluteten Muskulatur, empfiehlt sich die Anwendung einer durchblutungsfördernden Salbe. Die meist verwendeten Inhaltsstoffe Benzylnicotinat, Nonivamid, Nicoboxil, Capsaicin und Methylsalicylat führen zu einer Erweiterung der Hautgefäße und damit zu einer gesteigerten Durchblutung des behandelten Bereiches. Durch die angenehme Wärme kann sich die verspannte Muskulatur lockern, und der Schmerz lässt nach. Die Anwendung der Wärmesalbe erfolgt mehrmals täglich. An offenen Hautstellen, Wunden und Schleimhäuten darf sie nicht eingerieben werden.

Naturheilkundliche Salben gegen Muskelschmerzen

Die Wirkstoffe der jeweiligen Salbe sollen bestimmten Anforderungen genügen. Bei Entzündungen als Ursache von Muskelschmerzen müssen sie kühlen und bei verspannter Muskulatur wärmen und die Durchblutung fördern. Außerdem sollen sie schmerzlindernde Eigenschaften haben. Einige Pflanzenauszüge wirken direkt schmerzlindernd und muskelentspannend. Meist enthalten die naturheilkundlichen Salben aus diesem Grund die Wirkstoffe Arnica, Pfefferminze, Johanniskraut, Gewürznelke, Campher, Teufelskralle, Rosmarin, Gingko biloba, Salbei, Hamamelis, Kamille, Capsaicin, Weihrauch, Wintergrün und Brennessel. Nebenwirkungen sind sehr selten. Homöopathische und Schüssler Salz Salben können ebenfalls bei Muskelschmerzen angewendet werden.

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