Blasenentzündung
Bei einer Blasenentzündung ist die Schleimhaut der Harnblase betroffen. Durch Infektion mit Bakterien oder Viren kann die Schleimhaut gereizt sein oder sich entzünden. Wird die Entzündung nicht frühzeitig behandelt, kann die Infektion bis in die Harnleiter und Nieren aufsteigen und dort zu einer Nierenentzündung führen.
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Symptome der Blasenentzündung
Häufiges Wasserlassen mit Schmerzen und Brennen während und nach der Entleerung von Urin gehören zu den häufigsten Beschwerden. Manchmal wird der Urin trübe, riecht stark und kann Blutbeimengungen enthalten. Da die Harnröhre von Frauen kürzer ist als die der Männer, sind Frauen von dieser Erkrankung häufiger betroffen. Männer leiden meist im höheren Lebensalter unter Blasenentzündungen. Hier spielt die oftmals vergrößerte Prostata eine wichtige Rolle. Selbst Kinder können eine Entzündung der Harnblase bekommen. Zur frühzeitigen Behandlung stehen wirksame Mittel zur Verfügung.
Mittel gegen Blasenentzündung
Helfen bei beginnenden Symptomen ausreichendes Trinken, Sitzbäder und Warmhalten nicht, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine Verschlimmerung und Komplikationen zu vermeiden. Eine Nierenbeckenentzündung und in schlimmen Fällen eine Blutvergiftung sowie die Entwicklung eines chronischen Harnwegsinfekts sind möglich. Der Arzt wird bei einer ausgeprägten Blasenentzündung Antibiotika verschreiben. Die Erreger werden bekämpft, und die Beschwerden verschwinden schnell. Leider sind viele Erreger heute schon resistent gegen die entsprechenden Medikamente. Sollten die Beschwerden nicht nach kurzer Zeit verschwinden, muss der Arzt auf ein anderes Mittel zurückgreifen. Sind starke und krampfartige Schmerzen vorhanden, gibt es zusätzlich ein krampflösendes Mittel. Die Medikamente müssen unbedingt über den vorgeschriebenen Zeitraum eingenommen werden.
Auch die Naturheilkunde verfügt über gute Mittel zur Behandlung der Blasenentzündung. Da ohnehin viel getrunken werden muss, bieten sich Kräutertees mit harntreibenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen an. Gut wirksam sind Hauhechel, Birkenblätter, Orthosiphonblätter, Goldrutenkraut, Schachtelhalm, Bärentraubenblätter und Brennnessel. Diese Inhaltsstoffe gibt es auch in Form von Tabletten, Säften und Tropfen. Cranberry- und Preiselbeersäfte enthalten Stoffe, die verhindern, dass sich Bakterien an der Blasenwand anheften.
Gezielt auf die brennenden Schmerzen, die Heilung der gereizten Schleimhaut und die Unterstützung der Nierentätigkeit wirken homöopathische und spagyrische Mittel ein. In Form von Tropfen, Globuli oder Tabletten können sie einen oder mehrere der folgenden Inhaltsstoffe enthalten: Apis mellifica, Cantharis vesicatoria, Causticum, Chili, Dulcamara, Sarsaparilla, Equisetum, Lycopodium, Solidago, Arnica.
Der Blasenentzündung vorbeugen
Ausreichende, aber nicht übertriebene Hygiene des Genitalbereiches sollte selbstverständlich sein. Insbesondere für Blasenentzündung empfängliche Frauen vermeiden oftmals Infektionen, wenn sie gleich nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren und eventuell verschleppte Erreger so ausspülen. Das ausreichende Trinken (zwei Liter Wasser täglich) dient ebenfalls dem Ausspülen von Krankheitserregern aus der Harnblase. Kurmäßig eingesetzt helfen Cranberry-Präparate und der Zucker D-Mannose, Rückfälle zu vermeiden. Da die meisten Erreger der Blasenentzündung aus dem Darm stammen, sollte bei Frauen und Mädchen auf das richtige Abwischen nach dem Stuhlgang (von vorn nach hinten) geachtet werden. Ist das Immunsystem geschwächt, so können ebenfalls gehäuft Blasenentzündungen auftreten. In diesem Fall ist mit dem Therapeuten ein individuelles Programm zur Stärkung des Immunsystems zu entwickeln.
Tee gegen Blasenentzündung
Eine Blasenentzündung kann plötzlich auftreten und sehr schmerzhaft sein. Wird beim Auftreten der ersten Beschwerden ein geeigneter Tee verwendet, kann eine Verschlimmerung oft verhindert werden. Auch bei chronischen Blasenentzündungen können Tees helfen.
Ursachen und Symptome
Bakterien und Viren infizieren die Blasenschleimhaut. Sie wird gereizt und kann anschwellen und sich entzünden. Erfolgt keine schnelle und geeignete Behandlung, besteht die Gefahr, dass die Infektion sich über die Harnleiter bis in die hinein Nieren ausbreitet und dort eine Nierenentzündung verursacht. Ein erstes Symptom ist gesteigerter Harndrang, wobei nur geringe Mengen Urin unter Schmerzen und Brennen entleert werden. Der Harn kann sich trüben, stark riechen und Blutbeimengungen enthalten. Frauen sind häufiger von einer Blasenentzündung betroffen als Männer, da die Harnröhre der Frauen kürzer ist. Bei Männern treten Entzündungen der Harnblase oft im Zusammenhang mit einer vergrößerten Prostata auf.
Tees gegen Blasenentzündung
Ein frühzeitig angewendeter Tee, der in ausreichenden Mengen getrunken wird, kann helfen, eine Ausbreitung der Blaseninfektion zu verhindern und schlimmeren Symptomen vorzubeugen. Liegt eine chronische Entzündung der Harnblase vor, führen regelmäßig getrunkene Heiltees ebenfalls zur Verbesserung der Beschwerden.
Tees bei akuter Blasenentzündung
Da die Symptome stark und akut sind, empfiehlt sich ein Tee, der die Beschwerden schnell lindert und hilft, die Erreger zu eliminieren. Ein solcher Heiltee wird nur über einen kurzen Zeitraum getrunken, da er aufgrund seiner starken Wirkung Nebenwirkungen haben kann. Schwangere und Stillende sollten diese Tees nicht trinken. Bei einer akuten Entzündung der Blase sollten die Tees folgende Wirkstoffe enthalten: Bärentraubenblätter, Sencha Tee (japanischer Grüntee), Brennnesselblätter, Birkenblätter, Goldrutenkraut, Hauhechelwurzel, Ringelblumenblüten, Orthosiphonblätter, Schachtelhalmkraut und Süßholzwurzel. Ist ein Hormonungleichgewicht die Ursache für häufige Blasenentzündungen, kann die Teemischung um Kapuzinerkresse, Meerrettichwurzel und Himbeerblätter ergänzt werden. Die Kombination der Inhaltsstoffe wirkt desinfizierend und hemmt das Wachstum der Erreger. Außerdem sollen die Wirkstoffe antientzündlich und krampflösend sein, die Nieren unterstützen und für eine gute Durchspülung der Harnwege sorgen. Die Heilung und Beruhigung der gereizten Schleimhäute soll unterstützt werden, ebenso wie die Darmflora und das Immunsystem. Idealerweise wirkt die Teemischung entsäuernd und basenbildend. Einige Inhaltsstoffe der Heiltees können aufgrund der höheren Dosierung leichte Nebenwirkungen haben. Deshalb enthalten die Teemischungen Heilkräuter, die diese Nebenwirkungen abschwächen. Tees gegen eine akute Blasenentzündungen dürfen nur für eine kurze Zeit getrunken werden. Tritt keine schnelle und zufriedenstellende Besserung ein, sollte ein Arzt aufgesucht werden.