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Zäpfchen gegen Hämorrhoiden

Beschwerden durch Hämorrhoiden sind ein Thema, über das Betroffene aus Schamgefühl nicht gern sprechen. Die Symptome werden so lange ertragen, bis sie zu einer starken Beeinträchtigung des Wohlbefindens führen. Dabei wäre es sinnvoll, bereits beim Auftreten der ersten Beschwerden zu handeln. Schmerzen und später eventuell notwendige Operationen könnten dadurch vermieden werden.

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Was sind Hämorrhoiden?

Die Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster, die jeder Mensch hat. Sie liegen ringförmig unter der Enddarmschleimhaut und dienen dem Feinverschluss des Afters. Beschwerden bereiten sie erst dann, wenn sie sich vergrößern oder tiefer treten. Diese Störung wird als Hämorrhoidalleiden bezeichnet und ist eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Verstopfung, harter Stuhl und häufiges Pressen beim Stuhlgang, ballaststoffarme Ernährung, unzureichende Aufnahme von Flüssigkeit, Bewegungsmangel, Durchblutungsprobleme und genetische Ursachen zählen zu den Ursachen für die Vergrößerung der Hämorrhoiden.


Symptome

Typische Beschwerden sind unangenehmer Juckreiz und Nässegefühl am After. Auch schmierender Stuhl, Blutungen und kleine Vorwölbungen aus dem After treten auf. Schmerzen sind selten und deuten mehr auf Abszesse, Fisteln und Fissuren (Einrisse) hin.


Zäpfchen gegen Hämorrhoiden

Zur Linderung der lästigen Symptome stehen Zäpfchen (Suppositorien) zur Verfügung. Sie enthalten schmerzstillende, austrocknende und entzündungshemmende Wirkstoffe. Oft sind sie kombiniert mit Gleitmitteln und Inhaltsstoffen, die desinfizierend und gefäßverengend wirken. Häufige Inhaltsstoffe der Suppositorien sind Hamamelis, Rosskastanie, Tannin, Grieswurzel, Zauberstrauch, basisches Bismutgallat und Titanoxid. In manchen Präparaten ist zur Schmerzlinderung Lidocain enthalten. Verfügbar sind auch Suppositorien mit den Vitaminen A und D.


Anwendung der Zäpfchen

Allergiker und Schwangere sollten vor Anwendung der Zäpfchen ihren Arzt konsultieren. Um eine optimale Wirksamkeit der Zäpfchen zu garantieren, dürfen sie nicht zu weit in den Darm eingeführt werden. Nach Einführen sollten sie immer noch mit der Fingerkuppe tastbar sein. Kortisonhaltige Zäpfchen dürfen nur über einen kurzen Zeitraum angewendet werden, da ansonsten ein Abbau der Analhaut erfolgen kann.



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