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Hilft Honig gegen Halsschmerzen?

Jeder kennt es, niemand möchte es – das unangenehme Kratzen im Hals, die Heiserkeit, häufig in Verbindung mit Husten, und im schlimmsten Fall steht morgen auch noch eine wichtige Präsentation an. Es gibt viele Hausmittel, die wahre Wunder versprechen in Bezug auf Linderung der Halsschmerzen. Ein besonders bekanntes Mittel ist der Einsatz von Honig gegen Halsschmerzen. Doch in wie weit hilft Honig wirklich?


Honig pur

Honig wird allgemein als eine Art Allheilmittel angesehen. Er enthält eine reiche Palette an Nährstoffen, besonders in seiner unbehandelten Form. Der unbehandelte Honig ist generell gesünder, als geklärter und mit Zucker zugesetzter Honig.

Was Honig als Heilmittel gegen Halsschmerzen qualifiziert, ist seine ummantelnde Eigenschaft. Honig ummantelt die Speiseröhre mit seiner sirupartigen Textur. Er fungiert in der Hinsicht ähnlich einem Hustensaft bzw. Hustensirup und schützt gereizte Stellen im Hals.

Am wichtigsten ist jedoch ein natürlicher Inhaltsstoff des Honigs. Die Bienen, die den Honig produzieren, bringen natürliche Antibiotika in den Honig. Kanadische Forscher um Talal Alandejani von der Universität Ottawa haben in Studien nachgewiesen, dass durch eine Behandlung mit Honig mehr Bakterien abgetötet werden als durch zum Vergleich eingesetzten Antibiotika.

Deswegen hilft Honig auch in anderen infektiösen Krankheitsfällen. Das ist allerdings auch der Grund, weshalb pflanzliche Honig-Ersatzprodukte wie Agavendicksaft oder Dattelsirup nicht so wirkungsvoll sind wie Honig, da sie nur den Hals schonen, nicht aber die Bakterien im Körperinneren bekämpfen.

Das Besondere am Honig ist, dass er in manchen Fällen besser als viele apothekenpflichtige Halsschmerztabletten wirkt. Während Lutschtabletten meist den Schmerz nur betäuben und er dann nach Abklingen der Medikamentenwirkung wieder zurückkehrt, kann der Honig den Schmerz tatsächlich dadurch beseitigen, dass er die bakterielle Infektion bekämpft.


Honig mit Milch oder Tee

Um Honig gegen Halsschmerzen einzusetzen, reicht es im Grunde, diesen teelöffelweise mehrmals täglich zu sich zu nehmen. Allerdings gibt es eine wesentlich wirksamere Methode, die den Honig in seiner besten Eigenschaft dem Körper zuführt.

Das bekannteste Mittel gegen Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit ist der in heißer Milch gelöste Honig – und das zurecht. Milch hat von Natur aus eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute. In Verbindung mit dem Honig hat man gewisser Maßen einen doppelten Effekt. Des Weiteren wirkt auch die Wärme der Milch dem Reiz entgegen und kann akute Linderung des Schmerzens schaffen. Um jedoch die antibiotische Wirkung des Honigs nicht durch die Hitze beim Aufkochen zu neutralisieren, wird von Medizinern empfohlen, zuerst die reine Milch aufzukochen, und dann den Honig hinzuzugeben. So bleiben übrigens auch weitere wertvolle Stoffe im Honig erhalten.

Eine ähnliche Wirkung erzielt ein warmer Tee. Kamillen-, Pfefferminz- und Fencheltee können durch ihre natürlichen Kräuterwirkstoffe den Hustenreiz mildern. Auch hier ist die Wärme des Tees wieder vorteilhaft bei der Bekämpfung der Halsschmerzen.



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