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Haben Nikotinpflaster Nebenwirkungen?

Rauchen ist bekanntlich ungesund, schlägt auf den Geldbeutel und ist bei Nichtrauchern äußerst ungern gesehen. Deshalb versuchen viele Raucher, sich den Griff zur Zigarette abzugewöhnen. Das ist allerdings für viele nicht so einfach und erfordert neben Motivation auch viel Ausdauer und Disziplin. Damit die Entzugserscheinungen beim Entwöhnen nicht zu stark werden, preisen Pharma-Konzerne unterschiedliche Hilfsmittel wie Nikotinkaugummis oder Nikotinpflaster an. Besonders letztere sind recht umstritten, da diese in vielen Fällen Nebenwirkungen verursachen können.


Der Arzt rät zum Nikotinpflaster

Wenngleich die Nikotinersatztherapie von Krankenkassen nicht unterstützt wird, so empfehlen doch viele Ärzte eine Raucher-Entwöhnung über Hilfsmittel wie Pflaster, Kaugummis und Nasensprays. Das liegt allerdings hauptsächlich daran, dass solche Ersatzmittel die Motivation des Rauchers, die Zigaretten aus der Hand zu geben, stark steigern. Die Angst vor der plötzlichen Entwöhnung, das Fehlen der täglichen Dosis Nikotin, die möglichen Entzugserscheinungen – all dies lässt viele Raucher zögern. Mit Entzugsmitteln wie einem Nikotinpflaster soll die Entwöhnung Schritt für Schritt und Stückchen für Stückchen erfolgen.


Fragwürdige Nebenwirkungen

Dabei bergen solche Ersatzmittel wie die meisten pharmazeutischen Produkte auch Nebenwirkungen. Zu den nebensächlichen Problemen wie Hautjuckreiz an der Klebestelle des Pflasters, der bei knapp 10% der Patienten auftritt, kommen umstrittenere Nebenwirkungen, die nicht selten aufkommen. Zu diesen gehören Kopfschmerzen in Verbindung mit Schwindel, oft Übelkeit und sogar Erbrechen, Hautirritationen an der Klebestelle des Pflasters, allgemeines Unwohlsein und Schlappheit. Diese Nebenwirkungen treten beim Nikotinpflaster bei 1-10% der Patienten auf – keine geringe Zahl, also. Selten, bei knapp 0,1-1%, tritt sogar Herzrasen auf.


Nikotinpflaster sind nicht für jedermann geeignet

Nicht jeder Raucher sollte ohne weitere Bedenken einfach zum Nikotinpflaster greifen. Es gibt einige Herstellerangaben zu den Kriterien, die einen Raucher von der Nutzung der Pflaster ausschließen. Diese Kriterien beruhen auf wissenschaftlichen Analysen und Erfahrungsberichten und sollten daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wer bereits unter Hauterkrankungen leidet, sollte unter keinen Umständen ein Nikotinpflaster verwenden. Ebenso sollten Menschen mit verengten Herzgefäßen, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche von einer Anwendung absehen. Des Weiteren ist der Gebrauch bei Schwangeren untersagt, da es zu schweren Schäden am ungeborenen Kind kommen kann. Im Allgemeinen sollte vor einer Anwendung von Nikotinpflastern unter allen Umständen eine Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.



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